Samstag, 19. Januar 2013

Bin wieder in Mexiko. Meine weitere Reise ging von Flores ueber Frontera Corozal, Palenque, San Cristòbal, Comitàn, Tuxtla de Gutièrrez nach Oaxaca von wo aus ich nun diesen Eintrag schreibe. (Strecke kann gern mal bei Google Maps nachverfolgt werden)
Ankommen in Frontera Corozal, wieder auf mexikanischem Staatsgebiet, wollten ich und meine beiden Mitreisenden uns die im Urwald gelegenen Ruinen Yaxchilàn und Bonampak ansehen. Unsere Plaene scheiternten leider, da wir kaum mexikanischne Pesos beiuns trugen und der naechste Geldautomat drei Fahrtstunden entfernt in Palenque lag. Die letzten 312 Pesos reichen noch grade fuer die Fahrt dorthin.
In Palenque konnten wir zur Entschaedigung ebenfalls ueberaus beeindruckende Maya-Ruinen besuchen. Diese waren wahrscheinlich um einiges touristischer, dafuer konnten man danach noch kostenlos ein dazu konzipiertes Museum besuchen. Auf dem Weg nach San Cristòbal machten wir noch bei den Wasserfaellen Misol-Ha und Aguas Azules halt (Fotos wenn ich in Morelia bin). Wunderschoene Naturschauspiele und eine fantastische Erfrischung im heissen Sueden Mexikos.

San Cristòbal selbst ist eine ruhige, ungewohnt kalte Kolonialstadt. Durch den spanischen Einfluss gab es allerhand Kirchen zu sehen und es war einfach mal entspannend durch die gepflasterte Fussgaengerzone zu spazieren, was einen starken Kontrast zu den sonst unuebersichtlichen und verkehrsregel-frei-scheinenden Strassen Mexikos darstellte. Schnell schlossen wir uns dem gelassenem Lebensstil der Stadt an und verbrachten unsere Abende mit Billard spielen, ein paar Bier oder auch mal einer kleinen Flaschen Pox (Posch ausgesprochem) einen fuer den Staat Chiapas bekannten, aus Zuckerrohr gewonnenen Schnaps. In einem Kino in dem man sich fuer 90 Pesos einen kleinen Saal mieten kann und regionale Filme zeigt sahen wir uns eine Dokumentation ueber die Zapatisten an. Hierbei handelt es sich um eine Rebellenbewegung, die seit 1994 fuer das Recht der indigenen Bevoelkerung kaempfen und ebenfalls aus dem Staat Chiapas stammen. Die Zapatisten und die Fluechtlingsstroeme aus Guatemala sind die Gruende, warum unser Bus auf dem Weg nach Palenque immer wieder in Militaerstuetzpunkten kontrolliert wurden. Auf guatemalekischer Seite reisten wir im Bus noch mit fuenf Honduranern (Einwohner von Honduras), die auf dem Weg in die USA waren und nicht wie wir den direkten Weg ueber den das landbegrenzenden Fluss nahmen.

Muss aufhoeren. Fortsetzung folgt...

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