Mittwoch, 30. Januar 2013

Mein neues Heim: Morelia

Ich bin  am 26. von meiner Reise zurueckgekehrt und habe noch einen kleinen Abstecher nach Senguio zu meiner alten Gastfamilie gemacht, um den geburtstag meines 2-jaehrigen Gastcousins zu feiern. 
Seit vorgestern lebe ich nun in meiner neuen Familie, einer Mittelstufenlehrerin, ihrer psychologie studierenden Tochter und ihrer Huendin, Boris. Beide sind echt nett, aber nicht so offen und herzlich wie meine vorherige Familie. Ich wohne im Sueden der Stadt relativ nah an der Universitaet, an der ich mich heute vorgestellt habe und ab Montag arbeiten werde. Vorraussichtlich werde ich Konversationsrunden in Deutsch und Englisch leiten und an Projekten zum Beispiel zur Ernaehrung ausserhalb der Uni teilnehmen. Auch das Personal der Uni scheint echt nett und wirklich offen. Auch an bestimmten Kursen, die mich interessieren, werde ich wohl teilnehmen koennen.
Die Fotos des Urlaubs bekomme ich wohl vorraussichtlich morgen oder uebermorgen. Ihr koennt euch schon mal freuen!


Das Zentrum Morelias



So kann man seinen Blog auch vollbekommen. Hier ein Link der grob darstellt, wo meine Reise lang fuehrte:

https://maps.google.com.mx/maps?saddr=Morelia&daddr=Ciudad+de+M%C3%A9xico+to:merida+to:Tulum+to:Chetumal+to:Ciudad+de+Belice,+Distrito+de+Belice,+Belice+to:Caye+Caulker,+Distrito+de+Belice,+Belice+to:Flores,+Pet%C3%A9n,+Guatemala+to:Frontera+Corozal+to:Palenque+to:San+Crist%C3%B3bal+de+Las+Casas+to:Comit%C3%A1n+to:Tuxtla+Guti%C3%A9rrez+to:Oaxaca+to:Veracruz+to:Xalapa+Enr%C3%ADquez+to:Puebla+to:Morelia&hl=es&ie=UTF8&sll=18.646245,-94.372559&sspn=14.021058,23.269043&geocode=FV6wLAEdGuP3-Snjp52yogsthDEghpxneGkBBA%3BFaCEKAEd6FgX-ikHdQnbJgDOhTFB6F4mdhAGVA%3BFRD6PwEd4IGo-ikXDUWrXHFWjzEJ66sVVxX8XQ%3BFehoNAEdl2DJ-ilLKuQQA9RPjzG3mv-T28DtDg%3BFWRXGgEderO8-inFYzcrVaNbjzFdmLC33kDl6g%3BFXH-CgEd4mC--inPdzNIS1hcjzEi_xKQbtzb4Q%3BFWQIDwEdZijB-in9Tb-gHI5cjzGZUAklDTfhnA%3BFW0mAgEdAlmk-ilfP0RVIY1fjzFyqWOVTgpwAA%3BFZiOAAEdSjmV-in3Oy8YtMD0hTHegS8D34IiMA%3BFa3ICgEddHyD-iHx3F2Zceq7bind2713x0TyhTHx3F2Zceq7bg%3BFTt2_wAd-0p6-inPm6geO0XthTHe4ldJo1zVSA%3BFZ_b9wAdak6C-inD_5rlyjiNhTG9MDAujVwQDw%3BFT24_wAdl_ty-imPbtARVtjshTFqIWJGe7143Q%3BFcBrBAEdaio8-il9vkSDGyLHhTFTskAED6DTmg%3BFQbSJAEdC9FE-inFeMpFQkHDhTGbATbpQtakGA%3BFewCKgEdtUg5-inZJfKhHDLbhTF8pEBDvDdIWA%3B%3B&oq=morelia&mra=ls&t=m&z=6

Samstag, 19. Januar 2013

Bin wieder in Mexiko. Meine weitere Reise ging von Flores ueber Frontera Corozal, Palenque, San Cristòbal, Comitàn, Tuxtla de Gutièrrez nach Oaxaca von wo aus ich nun diesen Eintrag schreibe. (Strecke kann gern mal bei Google Maps nachverfolgt werden)
Ankommen in Frontera Corozal, wieder auf mexikanischem Staatsgebiet, wollten ich und meine beiden Mitreisenden uns die im Urwald gelegenen Ruinen Yaxchilàn und Bonampak ansehen. Unsere Plaene scheiternten leider, da wir kaum mexikanischne Pesos beiuns trugen und der naechste Geldautomat drei Fahrtstunden entfernt in Palenque lag. Die letzten 312 Pesos reichen noch grade fuer die Fahrt dorthin.
In Palenque konnten wir zur Entschaedigung ebenfalls ueberaus beeindruckende Maya-Ruinen besuchen. Diese waren wahrscheinlich um einiges touristischer, dafuer konnten man danach noch kostenlos ein dazu konzipiertes Museum besuchen. Auf dem Weg nach San Cristòbal machten wir noch bei den Wasserfaellen Misol-Ha und Aguas Azules halt (Fotos wenn ich in Morelia bin). Wunderschoene Naturschauspiele und eine fantastische Erfrischung im heissen Sueden Mexikos.

San Cristòbal selbst ist eine ruhige, ungewohnt kalte Kolonialstadt. Durch den spanischen Einfluss gab es allerhand Kirchen zu sehen und es war einfach mal entspannend durch die gepflasterte Fussgaengerzone zu spazieren, was einen starken Kontrast zu den sonst unuebersichtlichen und verkehrsregel-frei-scheinenden Strassen Mexikos darstellte. Schnell schlossen wir uns dem gelassenem Lebensstil der Stadt an und verbrachten unsere Abende mit Billard spielen, ein paar Bier oder auch mal einer kleinen Flaschen Pox (Posch ausgesprochem) einen fuer den Staat Chiapas bekannten, aus Zuckerrohr gewonnenen Schnaps. In einem Kino in dem man sich fuer 90 Pesos einen kleinen Saal mieten kann und regionale Filme zeigt sahen wir uns eine Dokumentation ueber die Zapatisten an. Hierbei handelt es sich um eine Rebellenbewegung, die seit 1994 fuer das Recht der indigenen Bevoelkerung kaempfen und ebenfalls aus dem Staat Chiapas stammen. Die Zapatisten und die Fluechtlingsstroeme aus Guatemala sind die Gruende, warum unser Bus auf dem Weg nach Palenque immer wieder in Militaerstuetzpunkten kontrolliert wurden. Auf guatemalekischer Seite reisten wir im Bus noch mit fuenf Honduranern (Einwohner von Honduras), die auf dem Weg in die USA waren und nicht wie wir den direkten Weg ueber den das landbegrenzenden Fluss nahmen.

Muss aufhoeren. Fortsetzung folgt...

Dienstag, 8. Januar 2013

Hey leute,
wollte mich nur kurz melden. mir geht's klasse. Befinde mich grade auf der kleinen Halbinsel, Flores, in der Naehe von Santa Elena in Guatemala. Kurz vorher war ich in Belize, habe aber nur halt in Belize City und auf der winzigen Insel Caye Caulker gemacht.
Das schoenste hier ist einfach all die Eindruecke von diesen Laendern zu sammeln. Beide Nationen sind nicht besonders reich, um nicht ziemlich arm sagen zu muessen, aber definitiv reisenswert und ziemlich unterschiedlich. Da Belize bis 1982 noch eine englische Kolonie war sind die offizielen Landes Sprachen Englisch und Kreol (Englisch mit afrikanischem Einfluss). In der langen Kolonialzeit unter englischer Krone kamen damals viele Sklaven aus Afrika ins Land, weshalb der Grossteil der belizianischen Bevoelkerung "farbig" ist. Allgemein ist das Land auch Karibik pur. Man fuehlt sich nicht wie in Mittelamerika, sondern wie auf einer Karibikinsel, wo wir mit Caye Caulker auch waren. Ueberall stehen viele Palmen, der Baustil ist anders, man hoert Reggae-Musik und die Bevoelkerung spricht ein lustiges, schnalzendes Englisch bei dem fast jeder Satz mit "man" oder "brodda" beendet wird.
Guatemala hingegen ist Mexiko wieder sehr aehnlich. Es war schon wie eine kleine Heimkehr fuer mich. Besonders dass wieder Spanisch gesprochen und das Essen mit reichlich Tortilla serviert wird, hat mir ein heimisches Gefuehl beschert. Die Preise sind hier im Gegensatz zu Belize, aber sehr guenstig. Besonders stolz bin ich auf meine grade eben ergatterte Erungenschaft: einen sogenannten "Tecomate", das ist eine flaschenaehnliche Kuerbisfrucht, die ausgehuellt und mit einem abgeknabberten Maiskolben verschlossen wird, um darin Wasser oder ander Fluessigkeiten zu transportieren. Dieser wurde vor der Erfindung der Plastikflasche viel in Guatemala genutzt und ist deshalb das traditionelle Gefaesse hier, obwohl es inzwischen schon ein bisschen kniffelig geworden ist diese zu erstehen.
Ausserdem haben wir uns wieder ein mal Ruinen angesehen. Diesmal in Tikal ( auch in Guatemala). Definitiv die Beeindruckensten und das nach Uxmal, Chichén Itzá, Tulum und Cobá. Bilder dieser ueberwaeltigenden Konstruktionen und mehr gibt es nach meiner Reise.
Heute verweilen wir noch auf dieser kleinen Halbinsel und geniessen die Ruhe, bevor es morgen nach Yaxchilán, eine weitere Ruinenstaette, und darauf zu einer Lagune, nach Palenque und San Cristóbal de las casas geht.

Nos vemos ahorita

Mittwoch, 2. Januar 2013

Auf den Spuren der Maya

Frohes Neues!!!
Ich bin am Strand von Tulum gut ins neue Jahr gekommen und ich hoffe ihr habt ebenso schön mit den nächsten 365 Tagen begonnen. 
Mein Urlaub auf der Halbinsel Yucatán ist super bisher. Seit dem 27.12 bin ich nun unterwegs und werde gegen Ende Januar nach Morelia zurückkehren, um mich am 28.01 bei meiner Uni vorzustellen. 
Angefangen in der Kolonialstadt Mérida habe ich schon so einige Maya-Ruinen und Cenoten gesehen. Cenoten sind unterirdische Wasserlöcher, die wirklich fantastisch aussehen.
Derzeit bin ich immer noch in Tulum. Nach einem weiterem Tag am Strand begebe ich mich morgen abend mit zwei anderen Freiwilligen an die mexikanische Grenze nach Chetumal und den darauffolgenden Tag nach Belize...
Lange Rede kurzer Sinn: Ich sitze hier mitten im Winter kurz vor Mitternacht in kurzer Hose und Tanktop, lausche genialer Trommelmusik und trinke Cocktails zum Preis von umgerechnet 1,20€. Wem nun plötzlich Neid aufkommt, dem kann ich das nicht verübeln.
Wir mit Grottenschlamm eingerieben
(Ich bin der in der Mitte)

Die Hauptpyramide in Uxmal